Schnorchel

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Ein Schnorchel ist ein Rohr mit beidseitigen Öffnungen, bei dem auf einer Seite ein Mundstück angebracht ist. Er ermöglicht es an der Wasseroberfläche, das Gesicht permanent unter Wasser zu halten, ohne dass zum Luftholen der Kopf gehoben werden muss.

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Während des Tauchgangs wirst du deinen Schnorchel nicht brauchen. Allerdings ist es sinnvoll, ihn bei Tauchgängen vom Boot bzw. im Meer mitzuführen. Falls es nötig wird am Ende des Tauchgangs zum Boot oder zur Küste zurückzuschwimmen, ist es viel angenehmer und einfacher durch die Wellen zu Schnorcheln, als sie zu durchschwimmen.

Während des Tauchgangs solltest du deinen Schnorchel nicht am Maskenband befestigen, da er dich dort nur stören würde und du starke Probleme bekommen würdest, falls du deine Maske abnehmen und/oder wieder aufsetzen musst. Verstaue ihn am besten in einer Tasche deines Jackets oder an einer speziell hierfür erhältlichen Halterung an der Druckluftflasche.

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Um eine Totraumatmung zu vermeiden, darf ein Schnorchel maximal 35 cm lang sein und nicht mehr als 1,8 cm bis 2,5 cm im Durchmesser haben.

Er darf nicht verlängert werden, da sonst im Brustraum, der über den Schnorchel mit der Oberfläche verbunden ist, ein relativer Unterdruck entsteht. Dadurch wird das Blut aus dem Körper in den Brustraum gesaugt. Als Folge kommt es zu einer Überlastung des Herzens.